Zum Inhalt springen
Immobilie anbieten

Standort Hamburg

Immobilienankauf Hamburg

Vom Gründerzeitquartier bis zur Wiederaufbauzeile: Hamburg hat einen Bestand, in dem noch viel ungenutzte Fläche steckt.

Nordloft kauft in Hamburg Wohn- und Gewerbeimmobilien mit Entwicklungspotenzial an – Schwerpunkte sind unausgebaute Dachgeschosse in Gründerzeit- und Backsteinbauten, leerstehende Ladenflächen im Erdgeschoss und Mehrfamilienhäuser mit Instandhaltungsstau. Unser Sitz liegt östlich der Stadt in Großensee, wodurch wir Objekte kurzfristig besichtigen können.

Markt und Bestand

Ein Bestand aus vier Bauepochen

Der Hamburger Wohnungsbestand lässt sich grob in vier Gruppen einteilen, und jede bringt ein eigenes Entwicklungspotenzial mit.

Gründerzeitliche Etagenhäuser prägen Eimsbüttel, Hoheluft, Eppendorf, Altona-Nord und St. Georg. Sie haben meist steile Kehlbalkendächer mit einem Trockenboden darüber – konstruktiv häufig gut für einen Ausbau geeignet, weil die Höhe stimmt und die Decke tragfähig ist. Gleichzeitig steht hier oft eine Erneuerung von Strängen, Elektrik und Fenstern an.

Backsteinbauten der 1920er-Jahre in Barmbek, Dulsberg, Hamm und Horn stehen für solide Substanz mit engen Grundrissen und kleinen Bädern. Der Hebel liegt hier weniger im Dach als in der Zusammenlegung oder Neuordnung von Grundrissen.

Wiederaufbaubestand der 1950er-Jahre findet sich in Wandsbek, Billstedt, Lokstedt und weiten Teilen der äußeren Bezirke. Einfache Ausstattung, schwache Dämmung, aber oft großzügige Grundstücke und Dachräume, die nie ausgebaut wurden.

Gemischt genutzte Häuser mit Laden oder Büro im Erdgeschoss gibt es in fast jedem Stadtteil. Wo der Einzelhandel abgewandert ist, steht die Fläche seit Jahren leer – und ist genau deshalb für eine Umnutzung interessant.

Ankaufsprofil Hamburg

Objektarten, die wir hier gezielt suchen

Unausgebaute Dachgeschosse

Trockenböden über Gründerzeitwohnungen, Spitzböden in Backsteinbauten und ungenutzte Dachräume in Nachkriegsgebäuden. Auch als Einzelverkauf durch eine Eigentümergemeinschaft.

Ladenflächen im Erdgeschoss

Leerstehende oder kaum vermietbare Einzelhandelsflächen in Wohnstraßen abseits der Geschäftszentren – häufige Kandidaten für eine Wohnnutzung.

Mehrfamilienhäuser mit Sanierungsstau

Objekte, bei denen Dach, Stränge oder Elektrik anstehen und der Eigentümer die Investition nicht mehr vornehmen möchte.

Bürogeschosse in Wohnhäusern

Etagen, die als Kanzlei, Agentur oder Praxis genutzt wurden und ursprünglich Wohnungen waren – oft die unkomplizierteste Form der Rückumnutzung.

Objekte aus Erbschaften

Häuser, die über Jahrzehnte im Familienbesitz waren, wenig modernisiert wurden und nun mehrere Eigentümer haben.

Grundstücke mit Bestandsgebäuden

Grundstücke, deren Bebauung das zulässige Maß nicht ausschöpft und die Anbau, Aufstockung oder Nachverdichtung zulassen.

Regionale Besonderheiten

Was in Hamburg über ein Projekt entscheidet

ThemaBedeutung für die Entwicklung
Soziale ErhaltungsverordnungenIn mehreren Hamburger Quartieren gelten soziale Erhaltungsverordnungen. Bauliche Änderungen, Umwandlungen und teils auch Modernisierungen sind dort genehmigungspflichtig. Das schließt Projekte nicht aus, verlängert aber Verfahren und begrenzt den Umfang – wir prüfen das vor jedem Ankauf.
StellplatznachweisBei neuen Wohneinheiten wird der Stellplatzbedarf neu bewertet. In dichten Innenstadtlagen ist der Nachweis auf dem Grundstück selten möglich, sodass Ablöse oder alternative Nachweise geprüft werden.
Zweiter RettungswegIn geschlossener Blockrandbebauung mit engen Innenhöfen ist die Anleiterbarkeit durch die Feuerwehr häufig der kritische Punkt eines Dachgeschossausbaus.
Denkmalschutz und EnsembleschutzZahlreiche Backstein- und Gründerzeitbauten stehen unter Schutz oder liegen in Ensembles. Dachaufbauten, Gauben und Fensterteilungen müssen dann mit der Denkmalpflege abgestimmt werden.
WohnraumschutzLängerer Leerstand von Wohnraum ist in Hamburg nicht beliebig zulässig. Wenn Einheiten leer stehen, ist eine zügige Entscheidung über Sanierung oder Verkauf auch aus dieser Sicht sinnvoll.
UmlandIn Norderstedt, Ahrensburg, Reinbek und Richtung Stormarn dominieren Ein- und Zweifamilienhäuser sowie kleinere Mehrfamilienhäuser der 1960er- und 1970er-Jahre. Hier geht es seltener um Dachausbau und häufiger um energetische Sanierung und Nachverdichtung.

Rechtliche Rahmenbedingungen ändern sich und gelten oft nur für einzelne Quartiere. Maßgeblich ist immer die Auskunft der zuständigen Behörde zum konkreten Grundstück.

FAQ

Häufige Fragen – Immobilienverkauf in Hamburg

Kauft Nordloft Immobilien in ganz Hamburg?

Ja, in allen Bezirken sowie im direkten Umland in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Für die Entscheidung zählt das Entwicklungspotenzial des Objekts, nicht der Stadtteil.

Ist ein Dachgeschossausbau in Hamburg überhaupt noch genehmigungsfähig?

In vielen Fällen ja. Kritisch sind Erhaltungsverordnungen, der zweite Rettungsweg und der Stellplatznachweis. Wir klären diese Punkte über eine Bauvoranfrage, bevor wir ein verbindliches Angebot abgeben oder das Baurisiko übernehmen.

Wie schnell können Sie ein Objekt in Hamburg besichtigen?

Unser Sitz in Großensee liegt östlich von Hamburg. Besichtigungen im Stadtgebiet lassen sich in der Regel innerhalb weniger Tage einrichten, häufig auch kurzfristiger.

Kaufen Sie auch Wohnungen im Milieuschutzgebiet?

Ja. Die Genehmigungspflicht für bauliche Änderungen und Umwandlungen berücksichtigen wir in der Kalkulation. Was dort möglich ist, klären wir vorab mit dem zuständigen Bezirksamt.

Leistungen in Hamburg

Dachgeschossausbau, Umnutzung und Sanierung in Hamburg

Alle drei Geschäftsfelder sind in Hamburg vertreten. Am häufigsten prüfen wir Dachgeschosse in Gründerzeitbauten und leerstehende Erdgeschossflächen in Wohnstraßen.

Kontakt

Direkter Draht

Sie erreichen uns telefonisch unter +49 4154 000000 oder per E-Mail an ankauf@nord-loft.de. Für Objekte in Hamburg melden wir uns in der Regel innerhalb von zwei Werktagen.

Objekt in Hamburg prüfen lassen

Adresse, Flächen, Baujahr und ein paar Fotos genügen für die erste Einschätzung.